Zum Inhalt springen
Mandaxa – Kanzleisoftware für Steuerberater

Glossar

Kreditor: Bedeutung in Buchhaltung und Kanzlei

Das Personenkonto eines Lieferanten – bei Eingangsrechnungen häufig das Gegenkonto der Buchung.

Ein Kreditor ist das Personenkonto eines Lieferanten in der Buchhaltung. Bei einer Eingangsrechnung steht der Kreditor typischerweise als Gegenkonto der Buchung, während das Sachkonto die Art der Kosten abbildet.

Worauf es in der Praxis ankommt

  • Nummernkreis: Kreditorenkonten liegen in einem eigenen Nummernbereich, getrennt von Sachkonten und Debitoren. Die Länge muss zur Sachkontenlänge des Mandanten passen, sonst scheitert der Import.
  • Dubletten: Derselbe Lieferant unter zwei Nummern führt zu falschen Summen und mühsamer Abstimmung. Hilfreich sind hinterlegte Schreibvarianten des Lieferantennamens.
  • Standard-Gegenkonto: Viele Kanzleien hinterlegen je Kreditor ein bevorzugtes Sachkonto – das ist der Einstieg in Kontierungsregeln.

Abgrenzung zum Debitor

Ein Debitor ist das Gegenstück auf der Ausgangsseite: das Personenkonto eines Kunden, der eine Rechnung erhält. Beide liegen in eigenen Nummernkreisen, damit Forderungen und Verbindlichkeiten sauber getrennt auswertbar bleiben. In der Belegverarbeitung einer Kanzlei geht es überwiegend um Kreditoren, weil dort Eingangsrechnungen der Mandanten verarbeitet werden.

In Mandaxa werden Kreditoren je Kanzlei oder Mandant gepflegt und beim Aufbau des Buchungsstapels als Gegenkonto verwendet.