Dokumentanforderungen
Die Kanzlei fordert konkret an – „Kontoauszüge August“, mit Frist. Der Mandant sieht die Anforderung mit Status, nicht als Satz in einer Mail.
Zusammenarbeit
Wenn eine Kanzlei viel Zeit mit Erinnerungsmails verbringt, liegt das selten an unwilligen Mandanten. Meist ist nur nirgends verbindlich festgehalten, was bis wann gebraucht wird.
Die übliche Lage: Belege kommen per Mail, Rückfragen laufen per Telefon, Erinnerungen per Mail hinterher. Nach zwei Wochen weiß niemand mehr sicher, ob die Kontoauszüge für August angefordert wurden, ob der Mandant geantwortet hat und wer zuletzt am Zug war.
Das Problem ist nicht der Kanal, sondern die fehlende gemeinsame Liste. Solange „offen“ nur im Kopf einer Person existiert, muss diese Person nachfassen – und das ist die teuerste Art, eine Frist zu halten.
Die Kanzlei fordert konkret an – „Kontoauszüge August“, mit Frist. Der Mandant sieht die Anforderung mit Status, nicht als Satz in einer Mail.
Der Mandant lädt im Portal hoch, als PDF oder Foto, ohne Installation und ohne Größenbegrenzung eines Postfachs.
Eingegangen, in Bearbeitung, erledigt oder Rückfrage nötig – dieselbe Information für beide Seiten, in der Sprache des Mandanten.
Eine Rückfrage hängt an dem Beleg, um den es geht. Wer sie später aufruft, sieht Frage, Antwort und Beleg an einer Stelle.
Der Mandant sieht seine Unterlagen und die Rückfragen dazu – nicht die interne Kontierung, nicht die Notizen der Kanzlei.
Jeder Mandant hat einen eigenen Zugang. Es gibt keinen geteilten Link und kein Passwort, das herumgereicht wird.
Sprache
Intern hat ein Beleg sechs Status: hochgeladen, in Prüfung, erkannt, kontiert, exportbereit, zurückgewiesen. Das ist für die Kanzlei genau richtig – und für einen Mandanten unbrauchbar.
Deshalb zeigt das Portal eine eigene, kürzere Sprache: eingegangen, in Bearbeitung, erledigt, Rückfrage nötig. Derselbe Beleg, dieselbe Wahrheit, andere Auflösung. Ein Mandant soll nicht lernen müssen, was „kontiert“ bedeutet.
Grenzen
Nein. Das Portal läuft im Browser, auch auf dem Telefon. Ein Foto einer Rechnung lässt sich direkt hochladen.
Nein. Der Mandant sieht seine Unterlagen und deren Bearbeitungsstand. Konten, Buchungen und interne Notizen bleiben in der Kanzlei.
Zugänge vergeben Sie je Person. Wie viele es bei einem Mandanten sind, entscheiden Sie – geteilte Zugangsdaten sind ausdrücklich nicht vorgesehen.
Für die ändert sich nichts. Die Kanzlei lädt deren Belege selbst hoch; der weitere Weg ist identisch.
In der Demo zeigen wir dieselbe Anforderung einmal aus Sicht der Kanzlei und einmal aus Sicht des Mandanten – das macht den Unterschied am schnellsten deutlich.