Zum Inhalt springen
Mandaxa – Kanzleisoftware für Steuerberater

Glossar

Buchungsstapel: Was ist das im DATEV-Format?

Eine Datei im DATEV-Format, die Buchungssätze aus einem Vorsystem an die Finanzbuchhaltung übergibt.

Ein Buchungsstapel ist im DATEV-Format eine Datei, die mehrere Buchungssätze gemeinsam an die Finanzbuchhaltung übergibt. Er wird zum Beispiel aus einem Belegportal, einer Faktura oder einem Kassensystem erzeugt und in der Buchhaltungssoftware importiert.

Aufbau in Kürze

Teil Inhalt
Kopfzeile 31 Felder, beginnt mit EXTF, enthält u. a. Berater- und Mandantennummer, Wirtschaftsjahr, Sachkontenlänge
Überschriften 125 Feldnamen
Buchungszeilen je Buchung 125 Felder, davon fünf Mussfelder: Umsatz, Soll/Haben, Konto, Gegenkonto, Belegdatum

Wichtig: Beträge stehen im Buchungsstapel immer positiv; ob gebucht oder gutgeschrieben wird, entscheidet das Soll/Haben-Kennzeichen. Die Datei ist in ISO-8859-1 kodiert (Unicode nur mit BOM), Textfelder stehen in Anführungszeichen.

Wer damit arbeitet

In der Kanzlei entsteht ein Buchungsstapel typischerweise am Ende der Belegbearbeitung: Alle geprüften und freigegebenen Buchungen eines Zeitraums werden gebündelt und als Datei an die Finanzbuchhaltung übergeben. Dort wird sie importiert; erst danach entstehen die eigentlichen Buchungen im Rechnungswesen. Dazwischen liegt immer ein menschlicher Schritt – ein Stapel wird nicht automatisch verbucht.

Ein Stapel wird üblicherweise nach der Prüfung festgeschrieben: Danach werden Buchungen nicht mehr verändert, sondern über eine Korrekturbuchung berichtigt.

Einzelheiten zu Pflichtfeldern, Zeichensatz, BU-Schlüssel und typischen Importfehlern stehen im Ratgeber DATEV-Buchungsstapel (EXTF).